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IMPRESSUM
 
 

EINE FEMINISTISCHE REISE DURCH 29 LäNDER

ZWEITE WELLE DER FRAUENBEWEGUNG ONLINE


Da dieses Jahr viele Sommeraktivitäten der nasskalten Witterung zum Opfer fallen, könnte man vielleicht die frei gewordene Zeit nutzen, um sich mit der zweiten Welle der Frauenbewegung zu befassen.

BelgiumDas europäischen Projekt FRAGEN, an dem sich auch das Cid-femmes beteiligte, stellt jeweils 10 wichtige Dokumente der zweiten Frauenbewegung aus 29(!) Ländern in einer online-Datenbank zur Verfügung.
An dem Auswahlverfahren das von Aletta, Institute for Women’s History (zuvor bekannt als IIAV - International Information Centre and Archives for the Women's Movement in Amsterdam) koordiniert wurde, arbeiteten Frauenbibliotheken, Genderforschungseinrichtungen und Wissenschaftlerinnen zusammen.

Die Ergebnisse und die Hintergründe der Auswahlverfahren in den einzelnen Ländern können Sie auf http://www.fragen.nu/aletta/fragen/
einsehen:
Hier finden Sie die Originaldokumente, jeweils mit einer englischen Zusammenfassung und einer inhaltlichen Einordnung. Sie können sich durch die Texte eines einzelnen Landes klicken oder quer nach Inhalten suchen: Texte zum Thema „Schwangerschaftsabbruch“ finden Sie zum Beispiel aus den Ländern Österreich, Dänemark, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Finnland, Slowenien, Italien, Litauen, Portugal und den Niederlanden.

United KingdomMit der Datenbank wird die Zeit ab den späten 60er Jahren abgedeckt. Gesucht wurden feministische Manifeste, offene Briefe, Artikel, Bücher (wissenschaftliche und   belletristische), Pamphlete und Flugschriften. Die Dokumente sollten einen möglichst starken Einfluss auf die Geschlechterbeziehungen in ihrem Land bewirkt haben, das heißt sie sollten intensiv diskutiert worden sein und/oder politische Veränderungen, Gesetzesänderungen, etc. bewirkt haben. Darüber hinaus sollten sie eine möglichst große Bandbreite verschiedener Strömungen und politische Positionen  widerspiegeln.
Inhaltlich sollten Themenbereiche abgedeckt werden, die bei der Forschungsinitiative QUING im Vordergrund stehen:
•    das ganze Feld an politischen, rechtlichen Strategien zur Regelung des Ehe-, Partnerschafts-, Sorgerechts, der Aufteilung der Reproduktionsarbeiten, der Kinderbetreuung und Sexualität (intimate citizenship)
•    politische Strategien zur (Nicht-)Beschäftigung in Bezug auf Geschlecht, u. a. Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Lohn(un)gleichheit (non-employment)
•    der Gewaltbereich und seine politischen, zivilgesellschaftlichen und rechtlichen Bedingungen (gender based violence)
•    sowie Texte, die verschiedene Formen von Ungleichheit bündeln und sichtbar machen: z. B. Geschlecht und Klasse und/oder sexuelle Orientierung und/oder Ethnizität und/oder Alter (multiple inequalities)

Das neue EherechtIn Luxemburg wurden für die Auswahl der Texte 25 Expertinnen kontaktiert, MLF-Aktivistinnen, Mitarbeiterinnen von Frauenorganisationen und Anti-Gewaltgruppen, Frauen aus Gewerkschaften, aus Kultur, Kunst, Literatur und dem Bildungsbereich.

Hier schon mal der Link zu den luxemburgischen Dokumenten: http://www.fragen.nu/aletta/fragen/database/answer

Für alle Interessierten bieten wir im Cid-femmes nach telefonischer Voranmeldung eine kurze (ca. 20min.) Einführung in die Datenbank an.
Rufen Sie uns an: 24 10 95 1 (ab September).