Danay Suarez ist eine kubanische
Jazzkomponistin und Vokalistin. Die nur vier Stücke auf der EP bestechen denn
auch durch ihre glasklare, dunkle und expressive Stimme.
Der Opener bietet komplexen Latin-Jazz, getragen von Funky-Elementen und einem sehr präsenten Klavierspiel. In dem zweitem Stück, einer romantischen Ballade, kommt Suarez' Stimme so richtig zur Geltung. Im dritten dominieren langsame kubanische Rhythmen, und das letzte Stück ist wieder eher klassischer Afro-Jazz, diesmal mit treibender Percussion.
Ein abwechslungsreiches Jazz-Album.
Es
ist erstaunlich welche Entwicklung Tagaq in den letzten 6 Jahren
durchlaufen hat. Sie kollaborierte mit Björk und dem Kronos Quartet;
tourte mit den führenden, globalen Künstlern.
Sie machte sich einen Namen in der experimentellen Musikszene und dies
vor allem durch ihren einzigartigen Gesangsstil. Sie ist Inuit und
verköpert auf ihre ganz authentische Weise den heimischen Inuk-Gesang.
Ihre Stimme bildet in ihren Liedern meist den einzigen Kontrast zu
elektronischen Sound und ekstatischen Rythmen.
Dies entspricht zwar nicht der ursprünglichen Form der
traditionellen Inuk Musik, doch dies ist auch nicht Tagaqs Ziel. Sie
hat die Musik modernisiert. Entdeckt wurde sie von Freunden von Björk,
die zufällig eine ihrer Performances in einer Kunstgallerie filmten.
Sie waren so sehr beeindruckt, dass sie ihr Björk vorstellten, die
direkt mit ihr kollaborieren wollte. Tagaq begleitete Björk sogar auf
ihrer Vespertine Tour und diese revanchierte sich mit einem Duett auf
Tagaqs Solo Album.(amazon.de)
Randi Tytingvag - Red
Eine schöne Platte, denkt
man beim flüchtigen Hören: gut arrangierte Lieder, einprägsame Balladen,
nicht ganz so melancholisch wie sonst häufig bei skandinavischen
MusikerInnen.
Beim aufmerksameren Zuhören entdeckt man dann den
besonderen Reiz: Hinter den jazzigen Klängen verbergen sich
rockig-elektronische Klänge, bei einigen Liedern hört man afrikanische
oder chinesische Rhythmen heraus und nicht selten erinnern die Lieder an
Chanson- oder Cabaretstücke.
Von den elf Stücken sind zehn
Eigenkompositionen, hinzu kommt noch eine gelungene und originelle
Version des Cole Porter Songs „My Heart belongs to Daddy".
Mit ihren ersten beiden Alben für Verve, dem 2003 erschienenen Debüt
"Salt" und dem 2005 veröffentlichten Nachfolger "Dreaming Wide Awake",
stieg Lizz Wright wie ein Komet auf und sicherte sich gleich einen
festen Platz am Sternenhimmel des Jazz. Auf beiden Alben präsentierte
sie sich nicht nur als vielseitige, ungemein ausdrucksvolle Sängerin,
sondern auch als erstaunlich gewandte Songschreiberin. Auf ihrem
dritten Album "The Orchard" macht die in Georgia geborene, aber
mittlerweile in New York lebende Künstlerin nun noch einen bedeutenden
Schritt nach vorne: selbstsicher überschreitet sie die Grenzen zwischen
verschiedenen Genres und liefert ein dynamisches, ausgesprochen
kreatives Album ab, das zweifellos einen Meilenstein in ihrer
Diskographie bilden wird.
(Quelle: Jazzecho.de)
(* 1980 in Gcuwa (ehem. Butterworth, Transkei) ist eine südafrikanische Sängerin. Mit der traditionellen Musik ihrer Heimat aufgewachsen, verbindet sie in ihrem Œuvre afrikanischen Pop, Hip-Hop, Soul, Gospel
und Jazz. In Südafrika zählt sie seit einigen Jahren zu den
bekanntesten Stars, in Europa ist sie vor allem im Bereich der so
genannten Weltmusik bekannt.
Dana komponiert und textet ihre Lieder selbst, wobei sie vornehmlich in isiXhosa singt, nur vereinzelt in Englisch. Als musikalische Vorbilder nennt sie unter anderem Lena Horne, Sarah Vaughan und Dorothy Masuka. In ihren Liedern setzt sie sich mit der Geschichte der Schwarzen, speziell auch in Südafrika, auseinander, singt über die Bedeutung der eigenen Traditionen und über das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung, insbesondere der Frauen.
(Quelle: wikipedia.de)
4 Wolves AttackDie Truppe mit Ursprüngen aus Australien, Serbien, Deutschland und Österreich präsentiert Klangwelten, die eher an Performance oder Hörspiel erinnert als an »gewöhnliche Musik«. Kosmopolitische Lautmalereien, verspielte Klangcollagen mit Anlehnung an Folkelemente, all dies macht das Hörvergnügen dieses ungewöhnlichen Albums aus. Oder wie der Musikexpress schrieb: "Freestyle-Krautrock-Electronica von multinationaler Frauenband"