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IMPRESSUM
 
 

FORSCHUNGSPROJEKT MUSIKANALYSE BUCHHOLTZ / KOSTER

Ein Projekt initiiert von: Cid-femmes

Der Rahmen – Belebung der Musikarchive Buchholtz und Koster durch Projekte:

In den Jahren 2000 bis 2003 gründete das Cid-femmes (Centre d’information et de documentation des femmes Thers Bodé / Frauendokumentationszentrum Thers Bodé) die Musikarchive Helen Buchholtz (1877-1953) und Lou Koster (1889-1973). Beide Archive umfassen zur Zeit zusammen mehr als 300 Einzelkompositionen der beiden luxemburgischen Komponistinnen.

Mehr Informationen zu den beiden Komponistinnen:
http://mugi.hfmt-hamburg.de/grundseite/grundseite.php?id=kost1889
http://mugi.hfmt-hamburg.de/grundseite/grundseite.php?id=buch1877

und

http://cid-femmes.lu/Buchholtz
http://cid-femmes.lu/Koster

Ziel des Cid-femmes ist es, diese Musiksammlung nicht nur der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, sondern darüber hinaus die Archive durch die Initiierung und Durchführung von musikalischen, musikwissenschaftlichen wie musikpädagogischen Projekten zu beleben.

Das neue Forschungsprojekt „Musik Luxemburger Komponistinnen“

Ging es bei den bisherigen Projekten eher darum, die Werke durch Einspielungen und Konzerte oder die Veröffentlichung von pädagogischem Material generell einmal bekannt zu machen, möchten wir nun einen Schritt weitergehen.

Ziel des neuen Projektes, das im Herbst 2008 anlief, ist es, sich kritisch mit dem Schaffen der beiden Komponistinnen auseinanderzusetzen.

Die Reaktionen waren lebhaft und Lehrkräfte aus Universitäten,Musikhochschulen und Konservatorien in Oldenburg, Salzburg, Landau,Wien, St Etienne, Luxemburg meldeten ihr Interesse an, sich amProjekt zu beteiligen. Bisherige Resultate:

SALZBURG: Im Wintersemester 2009-2010 setzen sich StudentInnen des musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Salzburg in einem Seminar von Dr. Maike Smit analytisch mit den Klavierwerken von Helen Buchholtz auseinander. Danielle Roster hält am 14. Dezember 2009 dort einen Einführungsvortrag.

UNIVERSITÄT OLDENBURG: Prof. Dr. Melanie Unseld startet im Wintersemerster 2009-2010 am musikwissenschaftlichen Institut der Universität in Oldenburg ein mehrjähriges Projekt zu Helen Buchholtz. Danielle Roster wird für den 4. November 2009 zu einem Einführungsvortrag eingeladen und gewinnt dort einen sehr positiven Eindruck von der dynamischen und am Thema interessierten StudentInnengruppe, die am Projekt teilnimmt. Die StudentInnengruppe besucht am 17. und 18. Juni zusammen mit Ihrer Professorin Melanie Unseld das Archiv Helen Buchholtz im Cid-femmes. In einem internen Kolloquium mit Beiträgen von den StudentInnen, aber auch von Marion Gerards, Germaine Goetzinger, Renée Wagner und Danielle Roster setzen sich die TeilnehmerInnen mit dem Thema Helen Buchholtz und ihre Musik im Kontext der Luxemburger Kultur- und Musikgeschichte auseinander. Zwei Studenten entscheiden sich daraufhin spontan, ihre Masterarbeit über Luxemburger Komponistinnen zu schreiben und zu Forschungszwecken noch einmal nach Luxemburg anzureisen: Oliver Retz schreibt seine Masterarbeit über die Lieder von Helen Buchholtz nach den Texten der deutschen Dichterin Anna Ritter (Exemplar in der Bibliothek des Cid-femmes) und Kerstin Schaeffer über mit der Ballade Der Geiger von Echternach von Lou Koster (Exemplar demnächst im Cid-femmes) befassen. Die Studentinnen Christine Fornoff und Maria Ostermann schreiben die zwei Hörspiele für Kinder: Die Komponistin Helen Buchholtz und Lou Koster: Die Geschichte einer luxemburgischen Komponistin (Cds im Cid-femmes).

UNIVERSITÄT LUXEMBURG: Im Wintersemester 2011/2012wird im Lehrgang der Luxembourg Studies an der Universität Luxemburg Sonja Kmec ein Seminar anbieten zum Thema: Mediale Transpositionen der Legende „Der Geiger von Echternach" : Literatur (Nik Welter) – Musik (Lou Koster) – Film (Evy Friedrich) – Manga (Diane Ernzen).

Im Mai 2012 findet ein Workshop statt, bei dem sich StudentInnen aus Oldenburg und Luxemburg mit internationalen Fachkräften treffen und ihre Forschungsresultate vorstellen und diskutieren.